The Birth of a Nation

Ort und Zeit
  • Sa, 20. Mai 2017, ab 19.30 Uhr
  • Eintritt: 8,-
  • Kinosaal
  • Film

USA 2016; Regie: Nate Parker; Darsteller: Nate Parker, Armie Hammer, Penelope Ann Miller, Jackie Earle Haley, Mark Boone Junior; 120 Minuten; engl. O.m.U.

Der Süden der Vereinigten Staaten von Amerika in den 1830er Jahren: Nat Turner (Nate Parker) ist ein gebildeter Prediger, der als Sklave unter Samuel Turner (Armie Hammer) lebt. Der Sklavenhalter steht kurz vor dem Bankrott, als er ein Angebot erhält, das viel Geld verspricht: Nats Fertigkeiten als Prediger sollen dazu missbraucht werden, Sklaven unter Kontrolle zu bekommen, die Widerstand leisten. Der Priester wird zum Handlanger seines eigenen Unterdrückers und muss viele Grausamkeiten ertragen und mitansehen. Es trifft ihn, es trifft seine Freunde und es trifft seine Frau Cherry (Aja Naomi King). Die anhaltenden Demütigungen treiben Nat schließlich zu einer radikalen Entscheidung: Er führt einen Aufstand herbei, in der Hoffnung, endlich allen Sklaven die Freiheit zu ermöglichen…

„Ein biographisches Drama, sowohl voller Anmut als auch voller Horror. Es steigert sich zu einem brutalen Finale, das tiefe Emotionen und vorprogrammiertes Unbehagen auslöst. Aber vielleicht ist der Film als theologische Provokation sogar noch gekonnter, als eine, die furchtlos mit den intensiven geistigen Überzeugungen kämpft, die Turner dazu bringen, zu tun, was er vorher für undenkbar hielt.“ (Variety)

„Ein kompromissloses und leidenschaftliches Biopic. ‚The Birth of a Nation‘ beginnt ruhig und endet in wütender Raserei. Vielleicht nicht perfekt, aber kraftvoll genug, um in Erinnerung zu bleiben..“ (Empire UK)

„Parkers Historiendrama ist gewiss nicht ohne jeden Makel […], doch ohne Zweifel ist ‚The Birth of a Nation‘ ein Film, an dessen Wucht kein Weg vorbeiführt. Dies ist die Arbeit eines 'filmischen Überzeugungstäters' – schonungslos, ernsthaft und intensiv.“ (Andreas Köhnemann, kino-zeit.de)

„Beim Sundance-Festival 2016 wurde das Regiedebüt des Schauspielers Nate Parker mit Standing Ovations bejubelt und mit dem Großen Preis der Jury für den besten Spielfilm und mit dem Publikumspreis für den besten Spielfilm ausgezeichnet.
Im Anschluss entbrannte eine Bieterschlacht, in deren Folge sich Fox Searchlight für ein Gebot von 17,5 Millionen US-Dollar die weltweiten Rechte für den Film sicherte, was den größten Vertragsabschluss in der Geschichte des Sundance Film Festivals darstellte. (apa; wikipedia.de)

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