XIXA + Tan LeRacoon

Ort und Zeit
  • Mi, 12. Apr 2017, ab 21.00 Uhr
  • Eintritt: VVK 13,– (zzgl. VVK-Gebühr) / AK 16,–
  • Großer Saal
  • Konzert

XIXA sind psychedelisch, Cumbia, aber vor allem Rock’n Roll. Ihre Musik ist in einer süd-amerikanischen Vergangenheit verwurzelt, als auch in der lebhaft-legendären Indie Szene ihrer Heimatstadt Tucson. Ihre eigene, offene Interpretation von Chicha, dem Peruanischen Cumbia der während der 60er und 70er Jahre im Amazonas und in Limas armen Barrios beliebt wurde, enthüllt überraschende gemeinsame Nenner mit der Musik aus der Wüste Arizonas: Eine Besessenheit von scharfen, kantigen Gitarrensounds und dem besonderen Geschmack Rock mit Latin-Einflüssen zu würzen. Vor einigen Jahren haben Brian Lopez und Gabriel Sullivan mit der Erkundung von Chicha, Cumbia und latein- amerikanischen Wurzeln generell begonnen. Als Teil der aktuellen Inkarnation der legendären ‚Alt-Americana’- Band Giant Sand wurden Songs wie Los Hijos Del Sol’s ‚Cariñito’ nicht nur Teil ihres musikalischen Vokabulars, sondern auch unerwartete Publikums-Erfolge. Wenig später stießen Lopez und Sullivan auf die Kult- Compilation von Barbes-Records ‚The Roots of Chicha’. „Immer wenn Leute über uns nach der Show herfiellen und wissen wollten dieser und jene Song heißt, war es fast immer ein Chicha-Cover, überall auf der Welt“, so Gabriel Sullivan.

Tan LeRacoon ist ein ruheloser Geist, der immer wieder in der Musikgeschichte auftaucht, wenn es jemanden benötigt, der unbequem istund daran errinert, dass Unabhängigkeit auch ein Teil des kreativen Schaffens bedeutet. Sein letztjähriges Doppel- Album "Dangerously Close To Love" (Tan U Sound, Cargo) hinterlies sprachlose Hörer und begeisterte Rezensenten: "Weirdes Genie", "unvorhersehbarer Anarchist", "Gesamtkunstwerk", "im Rock n Roll Herzen oben bei Tunders und dergleichen", sowie unzählige Vergleiche und Genre-Bemühungen, von denen natürlich keins als Blaupause passt:  Nikki Sudden, Swell Maps, Willy DeVille, the Saints, Jonathan Richman,sogar Bowie wurde herangezogen. Eine 60s Pop Sensibilität trifft auf die Punk Attitüde von New York City, schwedischen Schwermut und es "wird Soul genauso wie Post Punk verstanden".

Tan LeRacoon steht zum DIY Ethos im Punk Geiste, spielte mit in den mittleren 80ern mit Nikki Sudden, hatte die verschiedensten Bands in London oder New York bevor er in den 90ern bei dem deutschen Freestyle und Psychedelic Trio Das Weeth Expereince Bass spielte. Er ist ausserdem bekannt für den mittlerweile geschlossenen Club "Hasenschaukel" (Hamburg), den er mitbegründete und kuratierte.

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