Brief an mein Leben

Ort und Zeit
  • Di, 4. Apr 2017, ab 19.30 Uhr
  • Eintritt: 8,-
  • Kinosaal
  • Film
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Hingeschaut! Filmreihe 2017 zum Thema psychische Krankheiten (in Zusammenarbeit mit pro mente Vorarlberg)

Seelische Erkrankungen und psychische Zusammenbrüche sind immer noch Tabuthemen in unserer Gesellschaft. Fast immer stoßen Betroffene und Angehörige auf eine Mauer des Schweigens - über seelisches Leiden wird nicht gern gesprochen. Und dabei kann es jede/n treffen. Mit dieser Filmreihe wollen wir seelische Erkrankungen zum Gesprächsthema machen, informieren, aufklären und sensibilisieren:

Bisher hat sich die junge Toni (Marie Bäumer) mit ihrem Leben als Workaholic gut arrangiert. Der berufliche Erfolg ist schließlich kein Anlass, etwas an ihrem Lebensstil zu ändern. Er führt im Gegenteil dazu, dass Toni ihr Privatleben stets hinter den Beruf stellt, sogar ihre Beziehung mit Partnerin Marie (Christina Hecke) wird in dieser Hinsicht zur Nebensache. Doch der anstrengende Alltag mit seinem rasanten Tempo fordert seinen Tribut: der biophysische Erschöpfungsgrad Tonis kommt an einen kritischen Punkt und die Strebsame landet in einer psychiatrischen Klinik. Dort kommt ihr ihre inzwischen sterbenskranke Mutter wieder in den Sinn, die Toni schon seit ihrer Kindheit keine mütterliche Wärme hat spüren lassen. Toni gelingt es, durch Gruppentherapien und unter Schlafmangel wieder Nähe zu ihren Mitmenschen zuzulassen und zu sich selbst zu finden…

Deutschland 2015, 90 min, Deutsche Originalfassung | Urs Egger | Mit: Marie Bäumer, Christina Hecke, Hanns Zischler, Petra Morzé, Christina Große, Annette Paulmann, Antoine Monot, Jr., Melanie Straub, Jutta Wachowiak, Joachim Bißmeier

„‘Brief an mein Leben – Der Film‘ ist eine ganz eigene Geschichte. Und die ist nicht plan, nicht chronologisch. Die macht das Zerborstene des Wesens der Toni Lehmstedt zum Strukturprinzip eines hochkomplexen, dabei einfach zu verfolgenden, intensiven und schmerzlichen Dramas.“ (Die Welt)

„Ein ganz schön harter Brocken. Dieser Film wird sicher viele Menschen ansprechen, die ähnliche Erfahrungen mit Trauer und Erschöpfung gemacht haben. Wie schön, dass Marie Bäumer wenigstens für einen Moment so sein darf, wie man sie kennt: eine Frau, die durchs Leben tanzt.“ (Süddeutsche Zeitung)

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