SOUNDSNOISE Festival - Erstes Wiener Heimorgelorchester, Coconami, Allroh, Talibam

Ort und Zeit
  • Sa, 12. Sep 2009, ab 20.30 Uhr
  • Eintritt: 15,-/11,- Festivalpass 28,-/20,-

Erstes Wiener Heimorgelorchester

 

Erstes Wiener Heimorgelorchester

Die vierköpfige Band verschreibt sich ganz den syn¬thetischen Klängen kleiner, billiger consumer key¬boards der Marken Casio, Bontempi, Yahama u.v.a. Das EWHO entwickelt aus dem LoFi-Sound dieser Synthesizer Pop-Songs mit deutschsprachigen Texten. Zuletzt hat das EWHO den FM4-Protestsongcontest 2009 mit dem Song “Widerstand ist Ohm” gewonnen: Die in gekonnter Dada-Manier ungeheuer starke Schlagwort- und Synonym-Zuweisung bäumt sich mit der hypnotischen Sound-Kulisse zu einer poetischen Protesthymne, einer brillanten Elektro-Minisinfonie der experimentellen Semantik. ... (Robert Glashüttner, fm4.orf.at) Die beste Band aller Zeiten. (Fritz Ostermayer, Im Sumpf, FM4)
www.myspace.com/heimorgelorchester

 

Coconami

 

Coconami

Zwei Japaner in Bayern: Lieblich-Schräges zwischen Ukulele, Ramones und Gstanzln.
Klingt erfunden, ist aber tatsächlich so passiert: Ausgerechnet in München liefen sich die Japanerin Nami und ihr Landsmann Miyaji über den Weg. Sie war für ein Studium als Musiktherapeutin angereist, er war als ehemaliger Bäcker in Bayern gestrandet. Die beiden entdeckten, dass sie nicht nur dieselbe Heimat haben, sondern auch eine Liebe zur Ukulele teilen. Auf ihrem Album spielen Coconami zum Glück keine zwangslustige Stefan-Raab-Musik (auch er ein Ukulele-Fan). Sie spezialisieren sich auf liebliche Weisen, die sie auf naive Weise darbieten, herzlich und manchmal auch ein klein wenig schräg-dissonant. Das Repertoire des Duos ist ungewöhnlich und dreigeteilt: Da gibt es sehr ruhige Ramones-Coverversionen, zum Beispiel „Sheena Is A Punk Rocker“ oder „I Wanna Be Your Boyfriend“ als zarte Balladen, die Nami auf anrührende Weise piepst; da ertönen einige süßliche Japan-Pop-Momente; und nicht zuletzt eignen sich Coconami auf faszinierende Weise traditionelle bayerische Musik an, geben den „Roslwalzer“, das „Isarmärchen“ oder den „Chiemgauer Dreher“, manchmal unterstützt vom Lokalhelden Ferdl Schuster. Hier wächst zusammen, was eigentlich nicht zusammengehört. (Sebastian Fasthuber)
www.myspace.com/coconami

 

Allroh

 

Allroh

“Seit Sylvia Juncosa hat keine mehr so nachdrücklich das Vorhandensein von Gitarrengöttinen eingefordert” TRUST Anne Rolfs solo, pur mit ALLROH. Leidenschaftliche Virtuosität ist der gnadenlosen Perfektionistin aus Berlin nur die selbstverständliche Grundlage ihrer Arbeit – ihr Interesse gilt der Kunst, die nicht erpressbar ist. Ihr Stern funkelt jedenfalls ordentlich! Die elegante, animalische Wucht ihrer E- und Akustik-Gitarre und die zeitlose Schönheit ihrer Lieder – all das frisst sich in unser Herz und findet dort einen Platz. Der Klang ist bei aller Passion, Wild- und Rohheit, mit der die Berlinerin ihr Instrument begreift, voller Klarheit, cooler Energie und Würde. Soviel abgeklärtes Pathos war selten. Klingt wie Rodeo auf Kometen. (Terz)
www.myspace.com/allroh

 

Talibam

 

Talibam

Talibam! aus New York sind ein 2001 gegründetes, komplett anarchistisches, hyperaktives, unkorrumpierbares und extrem intensiv aufspielendes Experimental-Jazz-Rock Duo, das den Zustand der Welt auf die einzig passende Weise kommentiert: Stinksauer, aber sehr unterhaltsam. Obgleich alle Stilgrenzen ignorierend, könnte man vielleicht behaupten, dass Talibam! Musik irgendwo im Grenzbereich von Post-Prog Funk und Free Noise Polka machen. Dabei wenden sie sich aber keinesfalls an eine kleine Gruppe avantgardistischer "Kenner" sondern beglücken mit ihrer brachialen Show jeglichen begeisterungsfähigen Freund spannender Musik. “Wirklich extrem vergnüglich”  (Dirk Wangner/Süddeutsche Zeitung)
www.myspace.com/talibam

 

 

 

 

 

Talibam

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