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tanz vorarlberg

tanz vorarlberg

 

Der Spielboden ermöglicht den vorarlberger Tanzschaffenden fallweise Auftritte und Produktionen im Haus.

 

Fans - Ein Streifzug durch die Tanzgeschichte des 20. Jahrhunderts

Die companie bewegungsmelder erarbeitet in den Jahren 2010 und 2011 am Spielboden eine neue Produktion mit dem Arbeitstitel „Getanzte Tanzgeschichte“ und bringt sie im Jänner 2011 zur Uraufführung.

Mitwirkende
Aleksandra Vohl, Natalie Begle, Claudia Grava, Gunther Henne, Markim Pause

Inhalt
Seit einiger Zeit beschäftigt uns die Frage, warum Menschen den Tanz im Allgemeinen schlecht definieren können und Tanz offenbar kaum als Kunstform anerkannt ist. Wir betrieben eine partiell durchgeführte Feldforschung im Alltag, um dieser Annahme genau auf den Zahn zu fühlen.
Auf unsere spontan gestellte Frage „Welche Tanzstile kennen Sie?“ erhielten wir vorwiegend die Antwort: „Walzer, Ballett und Schwanensee“.
Unsere Erfahrungen zeigen, dass viele Menschen sich scheinbar zurückziehen, wenn es um zeitgenössischen Tanz geht. Dies nicht nur in der direkten Vermittlung von Tanz sondern auch im Bereich Bühnentanz. Eine Kunstform, die sehr schwer zu begreifen ist, stößt auf breites Desinteresse Wie also Interesse an etwas wecken, das zunächst nur schwer verständlich ist? (...)
Unser Stück „Getanzte Tanzgeschichte“ soll es dem Publikum erleichtern, Tanz in seinem historischen Kontext zu sehen und Kriterien für Stile, Choreografinnen und TänzerInnen erkennen zu können. Die Geschichte des Bühnentanzes des 20. Jahrhunderts soll auf lustvolle Art und Weise
einem breiten Publikum zugänglich gemacht werden.
 

2008
blindlinks
 

cie. bewegungsmelder featuring Markim Pause

Lomographie ist eine Stilrichtung innerhalb der Fotografie. Die Idee dahinter: sei schnell, don't think, sei offen gegenüber deiner Umgebung, nimm alles auf, sammle und habe Spaß an der Kommunikation – hat sich seit den 1990er-Jahren zu einer eigenen Wahrnehmungs- und Kommunikationskultur entwickelt. Sogenannte „Hüftschüsse“ und ungeplante, experimentelle Schnappschüsse ermöglichen einen neuen Blick auf die Welt.

Lomographien aus dem öffentlichen Raum sind Ausgangspunkt für ein abendfüllendes Tanzstück. Das Ergebnis eines Lomobildes rückt „Ungesehenes“ in den Mittelpunkt – Fokus bekommt das, was aus dem Zufall entsteht. Ungeplante Schnappschüsse sind Grundmaterial von Bewegungsstudien verschiedenster Art.

Bereits in vergangenen Projekten befasste sich die companie bewegungsmelder mit Situationen im öffentlichen Raum und dem experimentellen Umgang mit Zufälligkeiten. Auch im neuen Projekt soll Ungesehenes ins Blickfeld gerückt werden – ungeplante Fotos werden zu Ideengebern für die Arbeit an Choreographien, die in ihrer Weiterentwicklung nicht mehr dem Zufall überlassen werden.

Künstlerische Leitung:    Aleksandra Vohl
Produktionsleitung & Dramaturgie: Natalie Begle
Tanz: Claudia Grava-Birnbaumer, Wolfgang Meier, Andrea Seewald, Aleksandra Vohl
Musik: Lucas Dietrich
Text & Performer: Markim Pause
Bühnengestaltung & Lomographie: Renate Djukic
Kostüm: Simone Huchler
Lichtgestaltung: Arndt Rössler

www.bewegungsmelder.in


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