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Färbergasse 15
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spielboden kino für schulen

spielboden kino für schulen

Kurator: Walter Gasperi
 
Nach einer erfolgreichen Spielsaison des Spielboden Kinos für Schulen, präsentiert der Spielboden Dornbirn in Kooperation mit der Südwind Agentur Vorarlberg und der Medienstelle der Katholischen Kirche Vorarlbergs Filme für die Volksschule, die Unterstufe (10 bis 14 Jahre) und für die Oberstufe (ab 14 Jahren) eine besondere Auswahl von Filmen.
Acht aktuelle und pädagogisch hochrelevante Filme wurden ausgewählt und können im Kinosaal des Spielbodens außerhalb des Abendspielbetriebs von Schulklassen oder Jugendgruppen  gebucht werden.
Der Saal bietet für maximal 50 Personen Platz. Eine Vorstellung kostet mindestens 90 Euro, ab 30 Jugendlichen aber nur 3 Euro pro Person. Empfohlen ist, den Preis von 3 € pro Jugendlichem durch Zuschuss der Schule oder des Jugendzentrums auch bei kleinen Gruppen zu halten.
Die Spieltermine können während der Bürozeiten mit dem Geschäftsführer Andreas Haim vereinbart werden.
 
Bürozeiten:
Dienstag und Donnerstag von 10 - 12 und 14 - 17 Uhr
Mittwoch von 10 - 12 und 15 - 18 Uhr
Freitag von 14 - 17 Uhr
 
Kontakt:
Spielboden Kulturveranstaltungs GmbH
Färbergasse 15 | Rhomberg's Fabrik | A 6850 Dornbirn  
T 0(043) 5572 21933
F 0(043) 5572 21933 - 44

südwind vorarlberg

 

Schulkino für die Volksschule

Information als pdf

 

2./3. Klasse

Kiriku und die Zauberinkiriku und die zauberin

 

Ein winziges, soeben erst auf die Welt gekommenes Kind macht sich sorg- und angstlos auf, um sein afrikanisches Heimatdorf aus der Gewalt einer bösen Hexe zu befreien. Der zwischen munter erzähltem Abenteuer-Märchen und mythischer Legende angesiedelte Zeichentrickfilm entwickelt in betörend schönen Farben und Bildern, die sich auf die bildende Kunst des afrikanischen Kontinents beziehen, eine archaische Fabel um Zivilcourage, Liebe und Gerechtigkeit, die in ihrer Klarheit sowohl Kinder als auch Erwachsene zu fesseln vermag.

Regie: Michel Ocelot, Frankreich 1998, 74 min, dt. Fassung, digital

 
 

3./4. Klasse

Nenn mich einfach Axelnenn mich einfach axel

Ein Zehnjähriger aus einem dänischen Vorort nimmt während des Sommers an einem Gesangswettbewerb teil und lernt dabei zwei Mädchen kennen, u.a. eine Muslima, über die er in Kontakt mit dem Islam kommt. Fasziniert von dessen Ritualen entwickelt der Junge nicht nur ein Gespür für andere Glaubensvorstellungen und Ethnien, sondern auch für Toleranz und Freundschaft, Verantwortlichkeit und (Selbst-) Respekt. Ein komödiantischer Kinderspielfilm, der lustig ist, ohne sich über jemanden lustig zu machen, der liebenswert frech und ein wenig aufmüpfig daher kommt und dabei gleichzeitig Verständnis und Verständigung propagiert, ohne je harmoniesüchtig oder gar wirklichkeitsfremd zu sein. (Filmdienst)

Regie: Pia Bovin, Dänemark 2002, 85 min, dt. Fassung, digital

Unterrichtsmaterialien:
http://www.eduhi.at/dl/axel.pdf


 

Schulkino für die Unterstufe (10 bis 14 Jahre)

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1. bis 3. Klasse

Nenn mich einfach Axel

nenn mich einfach axel

Ein Zehnjähriger aus einem dänischen Vorort nimmt während des Sommers an einem Gesangswettbewerb teil und lernt dabei zwei Mädchen kennen, u.a. eine Muslima, über die er in Kontakt mit dem Islam kommt. Fasziniert von dessen Ritualen entwickelt der Junge nicht nur ein Gespür für andere Glaubensvorstellungen und Ethnien, sondern auch für Toleranz und Freundschaft, Verantwortlichkeit und (Selbst-) Respekt. Ein komödiantischer Kinderspielfilm, der lustig ist, ohne sich über jemanden lustig zu machen, der liebenswert frech und ein wenig aufmüpfig daher kommt und dabei gleichzeitig Verständnis und Verständigung propagiert, ohne je harmoniesüchtig oder gar wirklichkeitsfremd zu sein. (Filmdienst)

Regie: Pia Bovin, Dänemark 2002, 85 min, dt. Fassung, digital

Unterrichtsmaterialien:
http://www.eduhi.at/dl/axel.pdf


 

 

ab der 3. Klasse

Bin ich sexy?bin ich sexy

Die 15-jährige Mareike träumt davon, als Fotomodel Karriere zu machen. Von ihrer Familie, mit der sie in einem Vorort von Mannheim lebt, werden diese Ziele nicht wirklich ernst genommen. Zumal Mareikes äußere Erscheinung nicht unbedingt dem klassischen Modelideal entspricht. Trotzdem lässt die leicht pummelige junge Frau sich nicht unterkriegen. Beharrlich verfolgt sie ihr Ziel. Bis ihr eines Tages die Haare ausfallen: Die Ärzte diagnostizieren eine kaum heilbare Autoimmunstörung. Für Mareike bricht eine Welt zusammen.
„Berührender, sozial und psychologisch genauer Familienfilm, der komische und tragische Szenen geschickt bündelt und durch seine herausragende Hauptdarstellerin besticht.“ (Filmdienst)

Regie: Katinka Feistl, Deutschland 2004, 89 min, dt. Fassung, digital

Unterrichtsmaterialien:
http://www.kino-ab-10.de/downloads/begleitmaterial/bin-ich-sexy/Bin-ich-sexy-Kinderkinobuero.pdf
http://www.erzbistum-koeln.de/export/sites/erzbistum/medien/zentrale/arbeitshilfen/arbeitshilfen/didaktische_hilfen/familie_im_film/familie_im_film_film-arbeitshilfe.pdf

 

Leroyleroy

Leroy ist intelligent, höflich, gebildet, ein fleißiger Schüler und spielt Cello. Vielleicht ist er ein wenig schüchtern für seine siebzehn Jahre, aber das macht ihn nur umso liebenswerter. Und Leroy ist schwarz. Auch wenn er hin und wieder abfällige Blicke auf sich zieht, fühlt er sich doch ganz wohl in seiner schwarzen deutschen Haut. Mit seinem Freund Dimitrios durchstreift er Berlin und philosophiert über die Deutschen, ihre Ängste und Vorurteile. Erst als er sich in die blonde Eva verliebt, wird seine Hautfarbe zum Problem, auch für Eva. Ihr Vater ist Verbandsvorsitzender der örtlichen Rechtspartei und ihre fünf Brüder sind Nazi-Skins. Eva gerät bald zwischen die Fronten. Eine angestrebte Verständigung zwischen den Nazi-Brüdern und ihrem Freund will nicht gelingen. Als Eva im Krankenhaus landet, besinnt sich Leroy seiner ethnischen Wurzeln, gründet eine Black-Power-Gang und kämpft um seine Liebe. Mit Malcolm-X-Brillen als Erkennungszeichen ziehen sie in den Kampf gegen die Nazi-Skins. Gewalt ist keine Lösung, aber immerhin geht Hanno, dem ältesten Bruder Evas, mitten im Kampf buchstäblich ein Licht auf. Schließlich ist es aber Leroy, der die zündende Idee hat. Es gibt nur eins, das bislang alle Subkulturen bedroht: die Kommerzialisierung. (film-kultur.de)

Regie: Armin Völckers, Deutschland 2007, 89 min, dt. Fassung, digital

Unterrichtsmaterialien:
http://www.film-kultur.de/glob/kc_2007_leroy.pdf


Schulkino für die Oberstufe (ab 14 Jahren)

Information als pdf

 

Die verrückte Welt der Ute Bockdie verrückte welt der ute bock

Die unermüdliche Flüchtlingshelferin Ute Bock trifft in der „verrückten Welt der Ute Bock" auf Kabarett- und Filmgrößen wie Roland Düringer, Josef Hader, Karl Markovics, Dolores Schmidinger, Julia Stemberger Andreas Vitásek und Viktor Gernot.
In dieser verrückten Welt tummeln sich verliebte Polizisten, gnadenlose Beamte, grantige Anrainer und sogar Fremdenpolizisten, die von ihrem Gewissen geplagt werden. Engagierte Rechtsberater treffen auf echte Wiener Kieberer, herzzerreißende Schicksale auf schwarzen Humor.
Ute Bocks originelle Beiträge in Diskussionen mit Schülern kommen ebenso vor wie brutale Abschiebungen, Beschimpfungen als „Negermama“ auf der Straße und Treffen mit selbstgefälligen Politikern ... und inmitten all dieser „Verrücktheiten“ kämpft sich eine Flüchtlingsfamilie verzweifelt durch den Behördendschungel.

Regie: Houchang Allahyari, Österreich 2010, 98 min, OF, digital

Thema: Migration, Rassismus, Asyl, Abschiebungen (in einer Mischung aus Spiel- und Dokumentarfilm)
Fächer: Deutsch, Religion, Ethik, Geschichte, Politische Bildung
Alter: ab ca. 14
Unterrichtsmaterialien:
http://www.filmabc.at/bilder/file/Dateien%20UnterrMat/Filmhefte/31_FilmheftFilmABC_SozialeRealitaet.pdf
http://www.stadtkinowien.at/schule/film/512

 

No More Smoke Signalsno more smoke signals

Dokumentarfilm um den Radiosender "Kili Radio", der als Stimme des Volks der Lakota-Indianer, die in einem Reservat in Süd-Dakota leben, nicht nur unterhält und bei Alltagsproblemen unterstützt, sondern auch eine wichtige Institution kultureller Selbstbehauptung darstellt. Einblicke in die wichtige Arbeit der Radiostation werden in Beobachtungen der Lebensverhältnisse der Lakota eingebettet, die Zeugnis ablegen vom nicht überwundenen Unrecht, das den "American Natives" im Zug der Kolonialisierung widerfuhr. (Filmdienst)

Regie: Fanny Bräuning, Schweiz 2009, 90 min, engl. OmU, digital

Thema: Leben der Indianer in einem Reservat in Süddakota
Fächer: Geographie // Geschichte // Englisch
Alter: ab 15
Unterrichtsmaterialien:
http://www.distantlights.ch/nomoresmokesignals/de

 

Rhythm Is It!rhythm is it

Im Rahmen eines von der Berliner Philharmonie und des Dirigenten Simon Rattle initiierten Projekts planen Musiker und Choreografen die Aufführung des Balletts "Le Sacre du printemps" mit einer Gruppe von 239 Kindern aus fünf Berliner Grund- und Oberschulen. Das Projekt zum Abbau von Schwellenängsten vor dem Kulturbetrieb gelingt und wandelt die Gruppe von skeptischen Einzelgängern zum begeistert arbeitenden Team. In fesselnden Bildern veranschaulicht der mitreißende Dokumentarfilm den mitunter beschwerlichen kreativen Schaffensweg. Die eingängige Dramaturgie zeigt den Lernprozess an einigen besonders exzentrischen Schülern auf und beschreibt eine nachahmungswürdige Erfolgsstory. (filmdienst)

Regie: Thomas Grube, Enrique Sanchez Lansch, Deutschland 2004, 100 min, OF, digital

Thema: Musik; Soziales Projekt
Fächer: Musik  // Religion // Ethik // Deutsch
Alter: ab 15
Homepage mit Unterrichtsmaterialien:
http://www.rhythmisit.com/de/php/index_flash.php?
http://www.bimez.at/index.php?id=3249

 

Plastic Planetplastic planet

Wir sind Kinder des Plastikzeitalters: vom Babyschnuller bis zur Trockenhaube, von der Quietscheente bis hin zum Auto. Plastik ist überall: In den Weltmeeren findet man inzwischen sechsmal mehr Plastik als Plankton und selbst in unserem Blut ist Plastik nachweisbar! Die Menge an Kunststoffen, die wir seit Beginn des Plastikzeitalters produziert haben, reicht aus, um unseren gesamten Erdball sechs Mal in Plastikfolie einzupacken. In „Plastic Planet“ sucht Regisseur Werner Boote weltweit nach Antworten und deckt erstaunliche Fakten und unglaubliche Zusammenhänge auf. Er stellt Fragen, die uns alle angehen: Schadet Plastik unserer Gesundheit?

Regie: Werner Boote, A/D 2009, 95 min, OF, digital

Thema: Allgegenwart und Gefahren von Plastik
Fächer: Geographie und Wirtschaftskunde // Biologie // Chemie // Deutsch
Alter: ab 15
Homepage und Unterrichtsmaterialien:
www.plastic-planet.at/schulmaterialien/schulmaterialien.html

 

Ben Xbenx

Ein 17-jähriger Jugendlicher mit autistischen Störungen versucht, seinem Alltag durch Fluchten in eine Cyber-Kampfwelt zu entkommen, und bietet seinen realen Peinigern mit Hilfe einer virtuellen Freundin und dem Vater, der sich spät auf seine Pflichten besinnt, Paroli. Verfilmung eines belgischen Erfolgsromans und Bühnenstücks, die durch die Verknüpfung von Realszenen und Online-Elementen überzeugend Atmosphäre schafft. Zugleich macht er Betroffenen Mut, ihre jeweilige soziale Situation nicht mit Fatalismus hinzunehmen, sondern durch selbstbewusstes Handeln zu überwinden.

Regie: Nic Balthazar, B/NL 2007, 93 min, dt. Fassung, digital

Thema: Autismus, Ausgrenzung, Virtuelle und reale Welt
Fächer: Psychologie // Ethik // Religion // Deutsch
Alter: ab 14/15
Unterrichtsmaterialien:
www.kinomachtschule.at/benx/material.html

 

 

 


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