Andreas Haim verlässt den Spielboden

Nach siebenjähriger Tätigkeit als Geschäftsführer verlässt Andreas Haim mit Jahresende den Dornbirner Spielboden. Seine Nachfolge wird im Herbst geregelt.

In seiner Zeit als Geschäftsführers ist es Andreas Haim gelungen, das gesellschaftspolitische Profil des Spielbodens durch Gesprächs-, Vortrags- und Diskussionsreihen sowie Themensetzungen im Programmkino zu schärfen. Er hat den Spielboden für ein neues, junges Publikum zu einer begehrten Adresse gemacht. Der Spielboden hat sich in diesen sieben Jahren zu einer der ersten Adressen für die österreichische Indiepop & Rock-Szene entwickelt. Mit dem „Soundsnoise-Festival“  hat er eine wichtige Plattform für musikalische Experimente und Innovationen geschaffen.

Andreas Haim:  „Ich bin der Meinung, dass der Spielboden immer wieder neu interpretiert werden muss und dass auch für mich persönlich die Zeit reif ist, neue Herausforderungen anzunehmen.“ Jürgen Thaler, Obmann des Spielbodens: „Andreas Haim hat den Spielboden künstlerisch und gesellschaftspolitisch toll positioniert, er hat das Haus in turbulenten Zeiten übernommen, stabilisiert und durch wirtschaftlich angespannte Zeiten geführt. Die Zusammenarbeit zwischen Geschäftsführung und Vorstand war exzellent, die Nachfolge werden wir im Herbst regeln.“

Blogbeitrag vom 18. Jun 2013, gepostet von Michael Fritz

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